Haus 8, Hochschule Mittweida




Sanierung Laborgebäude Haus 8, Hochschule Mittweida (2007-2010)


Die Lage des Gebäudes als Solitär innerhalb des Blockes schirmt den nördlichen Wohnheimbereich vom südlich gelegenen Campusbereich ab. Die neue Fassade lässt das Gebäude als markanten und kompakten Baukörper erscheinen. Ein räumlicher Zusammenhang zwischen den angrenzenden Innenräumen des Campus wird hergestellt. Unterstrichen wird dies auch durch die Gleichbehandlung der Westgiebels.
Entsprechend der städtebaulichen Situation und der Vorgabe wird der Haupteingang an das vorhandene Treppenhaus an der Südseite verlegt uns erhält den notwendigen Bezug auf die innere Erschließungsachse des Campus.

Die Fassade des Gebäudes gibt ihm eine neue Identität. Der Wärmeschutz wird durch das verputzte Wärmedämmverbundsystem und die Glasfassade in Pfosten-Riegel-Konstruktion erfüllt. Die Rettungsstege bilden den zweiten Rettungsweg und realisieren gemeinsam mit dem Vorhang aus farbigem Streckmetall den sommerlichen Wärmeschutz. Im Vorhang eingeschnittene große Öffnungen ermöglichen von jedem Aufenthaltsraum freie und interessante Ausblicke.

Auftraggeber: Sächsischen Immobilien- und Baumanagement, NL Chemnitz
navigation